Das kann IT-Beratung leisten

Ein aktueller Beitrag im österreichischen „Wirtschafts-Blatt“ zeigt sehr gut, warum Unternehmen gerade bei größeren Umstellungen im IT-Bereich auf die Dienste einer erfahrenen IT-Beratung setzen sollten:



Als erstes Beispiel führt der Beitrag ein Unternehmen an, das den Wunsch hat, die Potenziale des Cloud Computing zu nutzen. Um diese abstrakte Zielvorgabe zu konkretisieren, hat das beauftragte IT-Consulting-Unternehmen eine Analyse der vorhandenen IT Struktur nach einem sogenannten ABC-Konzept erstellt. „C“ steht dabei für unkritische Teile der Unternehmens-IT (z.B. Office-Anwendungen), die schnell und ohne große Bedenken in eine Public Cloud ausgelagert werden können. „B“ beschreibt Unternehmensanwendungen mit einer größeren Relevanz, wie z.B. Datenbankanwendungen. Diese können am besten in eine hybride Public/Private Cloud Lösung überführt werden. IT-Bestandteile der Kategorie „A“ zeichnen sich durch besonders hohe Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit aus. Hier rieten die Consulting-Profis ausschließlich zu einem Private oder Corporate Cloud-Ansatz. Das zum Einstieg in die Cloud bereite Unternehmen hatte so einen konkreten Fahrplan vorliegen, nach dem sich die Umstellung in der Firmen-IT bewerkstelligen ließ.



Das zweite Beispiel für den Nutzen von IT-Beratung ist die Einführung einer Managed Print Lösung bei einem Energieversorger. Ein namhafter Druckerhersteller rüstete das Unternehmen mit neuen Geräten aus und implementierte u.a. eine zeitgemäße „Follow Me“ Lösung: Mitarbeiter konnten nach einer Authentifizierung mit ihrem Betriebsausweis Druckaufträge nun an jedem beliebigen Drucker im Haus abholen. Was nach einer gelungenen Modernisierung klingt, wurde von den Angestellten des Energieversorgers allerdings nur zögerlich angenommen: Viele Mitarbeiter vermissten „ihren“ Drucker. Eine daraufhin beauftragte IT-Beratung zeigte dem Unternehmen Wege auf, wie sich die neue Druck-Lösung besser kommunizieren ließ und wie man dabei die Belegschaft „an Bord“ nehmen konnte.



Gerade im zweiten Fall wäre es natürlich besser gewesen, das Unternehmen hätte sich gleich von Anfang an für ein IT-Consulting entschieden. Dennoch zeigen die Beispiele die Vorteile von IT-Beratung auf, die sich nicht nur auf rein technische Fragen, sondern auch auf die Implementierung von IT-Projekten in der Unternehmenskultur beziehen können.

Deutsche Unternehmen und das Telefonieren in der Cloud

In einer aktuellen Studie hat sich das Marktforschungsunternehmen Berlecon Research mit den Einstellungen deutscher Unternehmen zu cloud-basierten Kommunikationslösungen auseinandergesetzt und zeichnet ein differenziertes Bild: Gründe für den Umstieg auf die Cloud gibt es viele, doch bestehen auch in einigen Unternehmen noch handfeste Hemmnisse.


Ausgangslage: Unzulänglichkeiten herkömmlicher Telefonanlagen

Wie aus der Berlecon-Studie hervorgeht, sind deutsche Unternehmen, die nach wie vor auf eine konventionelle (d.h. nicht-IP basierte) Telefonanlage setzen, vor allem mit zwei Aspekten unzufrieden:

  • zum einen ist das die Anbindung neuer Unternehmensstandorte. Diese lassen sich nur schwer in eine bestehende Telefonanlage einbeziehen. Die Folgen sind hohe Kosten und mögliche Störungen im Unternehmensablauf.
  • zum anderen sind das mangelhafte Möglichkeiten der Einbindung der TK-Anlage in das Unternehmensnetzwerk. So lässt sich die Integration in die Unternehmens-IT in vielen Fällen nur schwer bewerkstelligen, können mobile Endgeräte nicht adäquat eingebunden werden und mangelt es generell an Flexibilität und Skalierbarkeit.


Das Kontrastprogramm: Die Vorteile einer Cloud-Lösung

Die von Berlecon erhobene Umfrage zeigt, dass sich deutsche Unternehmen den Vorteilen einer Cloud-basierten Telefonielösung durchaus bewusst sind:

  • die Telefonanlage ist immer auf dem neuesten Stand der Technik
  • neue Unternehmensstandorte lassen sich leicht anbinden
  • generell ist ein höheres Maß an Skalierbarkeit und Flexibilität verfügbar
  • mobile Endgeräte lassen sich einfacher in das Firmennetzwerk integrieren
  • Cloud-Lösungen bieten Einsparpotenziale


Das große „Aber“: Hemmnisse beim Umstieg in die Cloud

Laut der Studie sind nur 20 Prozent der noch auf eine konventionelle Telefonielösung setzenden Unternehmen der Meinung, der Umstieg in die Cloud biete keine Vorteile. Dennoch zögern viele Firmen, wenn es darum geht, sich für eine Cloud-Lösung zu entscheiden. Berlecon Research macht dafür vor allem drei Gründe aus:

  • Bedenken bezüglich der Verfügbarkeit: Für das reibungslose Funktionieren einer Voice over IP (VoIP)-Lösung ist eine nahtlose Internet-Verfügbarkeit erforderlich. Hier bestehen bei Unternehmen Bedenken bezüglich Ausfällen und anderen Störungen
  • generelle Vorbehalte gegen die Cloud: Datenschutzbedenken, die noch recht junge Technik und die Angst, eine so zentrale Funktion „außer Haus“ zu geben, halten viele Unternehmen vom Umstieg auf eine Cloud-Telefonielösung ab.
  • finanzielle Vorbehalte: Einige Unternehmen gaben an, dass sie erst auf die vollständige Abschreibung der vorhandene Telefonanlage warten wollen, bis sie sich mit dem Thema VoIP beschäftigen.


Lassen Sie sich beraten!

Angesichts des von Berlecon ermittelten Geflechts aus Modernisierungsbedarf, Cloud-Vorteilen und Hemmnissen der Unternehmen ist es besonders wichtig, bei der Weiterentwicklung der TK-Infrastruktur auf die Hilfe eines erfahrenen Dienstleisters zu setzen. Bei meine-IT finden Sie zertifizierte Dienstleister, die Sie bei Ihrem Telekommunikations-Projekt unterstützen und beraten. Stellen Sie daher noch heute Ihren Auftrag im Bereich Telekommunikation bei meine-IT ein!

Microsoft und Nokia locken Programmierer

Mindestens genauso wichtig wie große On-Premise-Anwendungen sind heute Applikationen für mobile Geräte. Während im PC-Bereich Windows noch immer einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent hat, leiden die Hersteller von Mobile Devices allerdings unter der Vielzahl der verfügbaren Plattformen. Fast jede App wird zuerst als iOS-Applikation für iPhone und iPad programmiert, eine Version für das freie, von Google initiierte mobile Betriebssystem Android folgt ebenfalls meist schnell. Deutlich schwerer hat es dagegen die Allianz von Microsoft und Nokia: Für Windows Phone sind derzeit nur 70.000 Apps verfügbar, für iOS und Android sind es jeweils mehr als eine halbe Million.



Um dieses Missverhältnis zu ändern, haben Microsoft und Nokia nun eine gemeinsame Initiative gestartet: Insgesamt 18 Millionen Euro stellen die beiden Technik-Konzerne zur Verfügung, um Entwickler dazu zu bewegen, verstärkt Applikationen für Windows zu programmieren. Das Förderprogramm trägt den Namen „App Campus“, startet im Mai 2013 und soll es Start-Ups wie auch erfahrenen Entwicklern erleichtern, Apps für die Microsoft-Plattform zu kreieren und zu vermarkten.



Auch Windows 8 zielt auf App-Entwickler

Doch nicht nur mit dem millionenschweren Förderprogramm will Microsoft seine Stellung auf dem App-Markt verbessern: Auch das neue Betriebssystem Windows 8 soll dazu beitragen, den Rückstand des Softwaregiganten im Mobile-Bereich zu verringern. Als erstes Betriebssystem unterstützt Windows 8 sämtliche Gerätetypen von Smartphones über Tablet-Rechner bis hin zu handelsüblichen PCs. Im Gegenzug hält mit Windows 8 die Welt der Apps auch auf Desktop-Rechnern Einzug. Microsoft zielt mit dem neuen Betriebssystem sichtlich auf den großen Wurf. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die Entwickler darauf reagieren – und natürlich die Kunden.

Diese Vorteile bringt die digitale Personalakte

Viele Geschäftsprozesse laufen heute in den Unternehmen elektronisch, doch hat sich eine Bastion der traditionellen Ablage behauptet: Die Personalabteilung. Oft wird hier noch mit einem Papierarchiv gearbeitet – und das aus den verschiedensten Gründen. Während die einen die Investition in die Digitalisierung der Bestandsakten fürchten, verzichten andere aus (unnötigen) Datenschutzbedenken auf die Umstellung. Doch die digitale Personalakte hat für Unternehmen wichtige Vorteile. Darauf weist nun der Verband Organisations- und Informationssysteme (VOI) mit einem kostenlos erhältlichen Whitepaper hin.



So bietet die Umstellung auf die digitale Personalakte nach Ansicht der Whitepaper-Autoren eine Reihe von Optimierungspotenzialen für die Arbeitsabläufe in den Personalabteilungen. Die Digitalisierung sorge dafür, dass Personaldokumente zentral und einheitlich abgelegt würden sowie von jedem Ort aus einfach durchsuchbar seien. Mit der digitalen Personalakte gehe auch eine Automatisierung zugehöriger Prozesse wie Bewerbungsverfahren, das Verfassen von Mitarbeiterschreiben oder die Erstellung von Reports und Auswertungen einher. Ein gutes Beispiel sei die Durchführung von Jahresgesprächen: Mit Hilfe einer Lösung zum Personalmanagement lasse sich dieses nach vordefinierten Prozessen von der Personalabteilung im System vorbereiten und könne dann vom zuständigen Abteilungsleiter einfach abgerufen werden. Ergebnisse des Gesprächs werden wiederum digitalisiert und stehen dann für alle Folgezwecke zur Verfügung.



Weniger Kosten, höhere Qualität

Insgesamt bietet die digitale Personalakte laut dem Whitepaper neben beträchtlichen
Einsparungspotenzialen
auch einen großen zeitlichen Nutzen sowie eine deutlich höhere Qualität
in den HR-Prozessen
. An der Digitalisierung von Personalprozessen sollte daher in den Unternehmen
kein Weg vorbeiführen.



Das Whitepaper mit dem Titel „HR-Prozesse IT-gestützt optimieren – Multitalent digitale
Personalakte“ steht auf der Webseite des VOI kostenlos zum Abruf bereit.

Onlinehandel treibt den Versandhandels-Umsatz an

Der gestiegenen Bedeutung des E-Commerce trägt der Bundesverband des deutschen
Versandhandels (bvh)
seit einiger Zeit schon dadurch Rechnung, dass er bei seinen Branchen-
Updates nicht mehr von Versandhandels-Umsätzen spricht, sondern vom „interaktiven Handel“.
Aber auch innerhalb dieser neuer Perspektive nimmt der Onlinehandel eine immer dominierendere
Rolle ein: So hat der starke Zuwachs der E-Commerce-Umsätze im zurückliegenden Quartal nun dazu
geführt, dass der bvh seine Umsatzprognose für 2012 erneut anhob.



Insgesamt erzielten die Online- und Versandhändler in den Monaten Juli bis September einen Umsatz
von 9,190 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 13 Prozent. Auf den E-Commerce
entfiel dabei ein Umsatz von 6,745 Milliarden Euro – 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Der E-
Commerce-Anteil an den Versandhandels-Umsätze liegt damit inzwischen bei 73,4 Prozent. Aufgrund
der rasanten Entwicklung im Onlinehandel korrigierte der bvh seine Prognose für den Gesamtumsatz
2012 nun auf 38 Milliarden Euro (plus 11,8 Prozent im Vergleich zu 2011). Ursprünglich war der
Verband von einem Jahresumsatz von 36,5 Milliarden Euro (plus 7,4 Prozent) ausgegangen. Der reine
E-Commerce-Anteil soll gemäß der aktuellen Jahresprognose bei 27,5 Milliarden Euro liegen, was
gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 26,5 Prozent entsprechen würde.


Mode und Technik sind die beliebtesten Warenkategorien

Betrachtet man das Umsatzvolumen der einzelnen Warengruppen im „interaktiven Handel“,
liegt auch im dritten Quartal 2012 der Bereich Bekleidung/Textilien/Schuhe mit insgesamt 3,230
Milliarden Euro klar an erster Stelle. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen gleichauf die
Segmente Bücher, Bild- und Tonträger sowie Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel mit jeweils 930 Millionen Euro. Rang vier nehmen im Versandhandel Computer und Zubehörartikel ein (630
Millionen Euro) und auf dem fünften Platz liegt der Bereich Hobby, Sammel- und Freizeitartikel mit
einem Umsatz von 550 Millionen Euro.



Die größten Umsatzsteigerung beobachtete der bvh im Jahresvergleich in der Kategorie
Telekommunikation/Handy/Zubehör. Hier lagen die Erlöse im dritten Quartal um 116,2
über dem Vorjahresniveau. Mit einigem Abstand folgen die Segmente Haushaltswaren und
Haushaltskleinartikel
(plus 54,4 Prozent) sowie Lebensmittel/Delikatessen/Wein mit einem
Umsatzzuwachs von 53,2 Prozent.


Software-Hersteller bereiten sich auf E-Bilanz vor

Wie wir an dieser Stelle bereits gemeldet haben, wird die digitale Bilanz für Unternehmen zur
Abgabe beim Finanzamt („E-Bilanz“) ab nächstem Jahr Pflicht. Nicht nur Firmen sollten sich schon
jetzt mit dieser Umstellung auseinandersetzen, auch die Hersteller von Software machen sich bereits
für die E-Bilanz fit.



Dazu zählt auch das Münchner Unternehmen Exact Software. Wie itmittelstand.de berichtet, hat der
Softwarehersteller angekündigt, in die nächste Version seiner ERP-Lösung „Globe Next“ eine Reihe
von Anpassungen für die elektronische Bilanzierung mitaufzunehmen.


Anlagen müssen ebenfalls digital übermittelt werden

Die Einführung der E-Bilanz für alle nach dem 31.12.2012 beginnenden Wirtschaftsjahre bedeutet
nicht nur, dass die Finanzämter künftig alle Bilanzen als elektronische Steuererklärung (ELSTER)
erhalten möchten. Vielmehr müssen Unternehmen dann auch sämtliche dazugehörigen Unterlagen
in digitaler Form an die Finanzverwaltung übermitteln.



Der Hersteller Exact Software hat nun angekündigt, „Globe Next“ beim anstehenden Update um
ein Modul zur Erstellung und direkten Übertragung der E-Bilanz an die Finanzämter zu erweitern.
Anwender können dann das dafür vorgesehene XBRL-Format nutzen. Ein weiteres Update
wird zudem das automatische Hochladen von digitalen Dokumenten auf die ELSTER-Server der
Finanzämter erleichtern. Außerdem plant Exact Software eine Programmerweiterung für den
Digitalen Prüferzugriff (DPZ). Auf diese Weise können Lohndaten für die digitale Steuerprüfung
aufbereitet und archiviert werden.


Informationsveranstaltung für Unternehmen

Um Unsicherheiten der Unternehmen bei der Umstellung auf die E-Bilanz auszuräumen, veranstaltet
Exact Software gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Optegra:hhkl zwei halbtägige Informationsseminare. Der „Business Lunch E-Bilanz“ findet am 6.
November in Köln sowie am 9. November in Hamburg statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Onlinehändler setzen auf Warenwirtschafts-Lösungen

Die Handelswelt befindet sich in einem rasanten Wandel vom klassischen Stationärverkauf hin zum
E-Commerce. Dennoch setzen viele Händler im Backoffice auf Kontinuität. Ein Beispiel dafür ist der
Warenwirtschafts-Bereich. Wie eine Auswertung des „E-Commerce Leitfadens“ zeigt, setzen rund 60
Prozent der Onlinehändler zusätzlich zu ihrem Onlineshop-System auf ein Warenwirtschaftssystem.
Die Gründe dafür können vielfältig sein: Während den einen die Artikelverwaltung ihres Shopsystems
nicht mehr ausreicht, steht für andere die Möglichkeit, mehrere Kanäle aus einer Datenbasis heraus
zu bedienen, im Vordergrund.


WaWi sorgt für Multichannel-Fähigkeit

So erklärten 45 Prozent der befragten Onlinehändler, ihr Warenwirtschaftssystem gleichzeitig für den
Online-Verkauf und den Betrieb eines Ladengeschäfts zu verwenden. 40 Prozent benutzen zudem die
in der Warenwirtschaft angelegten Daten für die Erstellung eines Katalogs.



Es verwundert daher kaum, dass die große Mehrheit der Studienteilnehmer den Wunsch nach
einem einheitlichen Datenbestand in allen Kanälen als wesentlichen Grund für den parallelen
Betrieb von Warenwirtschaft und Onlineshop-System nannte. Ein weiteres Motiv ist die Erhöhung
des Automatisierungsgrads in den Prozessen
und die damit einhergehende Verringerung
der anfallenden manuellen Tätigkeiten
. Ebenfalls häufig als Grund für den WaWi-Einsatz
wurden eine höhere Transparenz in den Prozessen sowie die von der Software angebotenen
Auswertungsmöglichkeiten genannt.


Verfügbarkeiten in Echtzeit anzeigen

Vor allem für Händler, die ihr Warenangebot über mehrere Kanäle verkaufen, erleichtert eine
Warenwirtschaftslösung zudem die Anzeige von Warenverfügbarkeiten. So erklärten 44 Prozent
der Studienteilnehmer, dass es durch ihr Warenwirtschaftssystem möglich ist, Verfügbarkeiten im
Onlineshop gleich nach Abschluss einer Bestellung abzugleichen. Von den Kunden wird eine Anzeige
der Warenverfügbarkeit – möglichst in Echtzeit – generell positiv bewertet.


Systematische Software-Strategie bringt Vorteile

Betrachtet man die Vorteile, die die Händler aus dem Betrieb ihrer WaWi-Lösung ziehen, überrascht
es, dass es in vielen Fällen offensichtlich eher ungeplant zum Aufbau des entsprechenden Systems
kam. So wurden nur bei 25 Prozent der Studienteilnehmer Warenwirtschaft und Onlineshop
gleichzeitig eingeführt. Die Hälfte der Händler baute dagegen den Shop erst einige Zeit nach der
WaWi-Einführung auf. Die Folge sind oft Schwierigkeiten bei der Abstimmung zwischen den beiden
Software-Modulen. So verfügt zwar rund die Hälfte der Händler über eine automatisierte Verbindung
durch eine Schnittstelle zwischen Warenwirtschaft und Onlineshop. Doch fast bei jedem Fünften
müssen Datenbestände noch manuell abgeglichen werden. Während viele aktuelle Softwarelösungen



bereits standardmäßig Schnittstellen anbieten, war dies für viele der befragten Händler nicht der Fall.
So sind bei zwei Drittel durch die Schnittstelle Kosten entstanden: Entweder durch Lizenzgebühren
oder durch Kosten für die Entwicklung bzw. Anpassung der Schnittstelle.


Die wichtigsten Anbieter

Ein interessantes Ergebnis der Befragung des „E-Commerce Leitfadens“ ist schließlich auch der
Überblick über die von den Onlinehändlern eingesetzten Warenwirtschaftssysteme. In abnehmender
Beliebtheitsreihenfolge sind dies die WaWi-Lösungen der Hersteller JTL Software, Lexware, Sage,
SAP, CAO, Microsoft, Actindo, Microtech, Amicron und Mad Geniuses.

Cisco und Citrix erweitern Virtualisierungs-Partnerschaft

Der Netzwerkspezialist Cisco und der Softwarehersteller Citrix haben eine „signifikante Ausweitung“
ihrer Zusammenarbeit im Bereich Virtualisierung beschlossen. Die beiden Unternehmen haben
bereits im vergangenen Jahr eine auf fünf Jahre ausgelegte gemeinsame Strategie verabschiedet, um
den Verbreitungsgrad von Desktop-Virtualisierungslösungen weiter zu erhöhen. Seitdem arbeiteten
die Technologie-Unternehmen vor allem am Zusammenspiel von Citrix‘ Virtualisierungssoftware
XenDesktop und der Cisco-Plattform Virtualization Experience Infrastructure (VXI).



Mit dem neuen Ausbauschritt der Partnerschaft soll nun unter anderem der NetScaler Application
Delivery Controller
von Citrix – eine Lösung zur Web-Applikationsbeschleunigung – in die Cloud
Network Services von Cisco integriert werden. Im Unternehmens-Blog von Cisco schreibt dazu Shashi
Kiran, Senior Director of Market Management des Netzwerkspezialisten: „Die Zusammenarbeit
verbindet unsere Technologieführerschaft in den Bereichen Rechenzentren- und Cloud-Infrastruktur
mit den Stärken von Citrix im Segment Applikation Delivery Controller.“


Virtualisierung macht Mitarbeiter mobil

Die Partnerschaft der beiden Technologie-Unternehmen zielt vor allem auf mobile
Arbeitsumgebungen in einer integrierten Cloud-Lösung
. So führt der steigende Cloud-Anteil in vielen
Unternehmen zu einer geringeren Mitarbeiterpräsenz am Arbeitsplatz. Mitarbeiter arbeiten dadurch
nicht nur zunehmend mobil, sondern oft auch mit ihren eigenen IT-Geräten. Mittels Desktop-
Virtualisierung lassen sich dabei Unternehmensanwendungen auf Geräte jeder Art zu bringen. Statt –
wie bisher oft der Fall – eine eigene Plattform für jedes Gerät bzw. für jeden Hersteller zu betreiben,
haben Unternehmen nun die Möglichkeit, mit einer Plattform alle Endgeräte einzubinden.



Daneben hat die Kooperation mit Cisco für Citrix auch eine wichtige strategische Komponente: Der
deutlich kleinere Softwarehersteller versucht sich auf diese Weise gegen die Konkurrenz der beiden
Marktführer im Virtualisierungs-Umfeld Microsoft und VMware zu wappnen.

EU-Kommission will Cloud Computing pushen

Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur „Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa“ angekündigt. Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, sieht in der Cloud- Technologie massive Potenziale für die europäische Wirtschaft: So sollen durch das präsentierte Maßnahmenbündel bis 2020 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze in Europa geschaffen werden und das BIP in der EU jährlich um zusätzlich ein Prozent (160 Milliarden Euro) steigen.



Das Ziel der von der EU-Kommission präsentierten Strategie ist es, den Einsatz von Cloud- Computing in allen Bereichen der Wirtschaft zu beschleunigen. Dazu sieht die Agenda vor allem vier Schlüsselmaßnahmen vor:


  • die Schaffung von verbindlichen technischen Normen: Anstelle einer Vielzahl von Cloud-Insellösungen soll für Cloud Nutzer Interoperabilität sowie Datenübertragbarkeit und ‑umkehrbarkeit sichergestellt werden. Die entsprechenden Standards sollen bereits 2013 vorliegen.
  • eine EU-weite einheitliche Zertifizierung für vertrauenswürdige Cloud-Anbieter.
  • europaweite Einheitlichkeit soll außerdem bei den Leistungsvereinbarungen (Service Level Agreements, SLA) für das Cloud-Computing erzielt werden. Dazu wird die Kommission sichere und faire Muster-Vertragsbedingungen ausarbeiten.
  • und schließlich die Schaffung einer Europäischen Cloud-Partnerschaft zwischen den EU- Staaten und Vertretern der IT-Branche. Dabei soll unter anderem die Nachfragemacht des öffentlichen Sektors für Fortschritte im Cloud-Bereich genutzt werden. Öffentliche Stellen kommen schon heute für 20 Prozent aller IT-Ausgaben in der EU auf. Weitere Ziele sind die Gestaltung des europäischen Cloud-Markts, bessere Wettbewerbschancen für europäische Cloud-Anbieter sowie die Bereitstellung billigerer und besserer elektronischer Behördendienste.

„Das Cloud-Computing ändert die Spielregeln in unserer Wirtschaft. Ohne Eingreifen der EU werden wir in starren nationalen Systemen verharren und wirtschaftliche Vorteile in vielfacher Milliardenhöhe verschenken“, erklärte das EU-Kommissarin Kroes. Um die Potenziale der Cloud voll zu nutzen, müsse Europa eine kritische Masse beim Einsatz der Technologie erreichen und dafür ein einheitliches Regelwerk für die schaffen.



Weitere Informationen über die EU-Agenda zur „Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa“ gibt es hier.

Apps halten auch in der Industrie Einzug

Der Siegeszug der Apps begann ganz klar im Privatanwenderbereich. Facebook, Instagram und Angry Birds fehlen heute auf kaum einem Smartphone. Zwar holt der Business-Bereich beim Apps-Einsatz inzwischen auf, doch denkt man dabei in erster Linie an Unternehmen, die ihr Geld mit dem Angebot von Dienstleistungen verdienen. Hier hat das iPhone oft das Blackberry abgelöst, die Anwendungen sind allerdings die gleichen geblieben: E-Mails, Kontaktverwaltung und kleine Office-Applikationen.


Innovations-Wettbewerb verdeutlicht App-Bandbreite

Wie der von der Telekom verliehene „Innovationspreis Mittelstand 2012“ nun allerdings zeigt, halten Business-Apps zunehmend auch in der Industrie Einzug. Die fünf Finalisten des Wettbewerbs „Cloud-Lösungen für den Mittelstand“ bieten einen guten Überblick über das App-Spektrum:


  • Mit der App „skillbaudoc“ will der Softwarehersteller Skill die Arbeitsprozesse für Bauleiter, Immobilienmanager und Gutachter vereinfachen: Mit Hilfe der Anwendung lassen sich Pläne, Aufträge und Leistungsberichte direkt auf Tablet-Rechnern bearbeiten. Die entsprechenden Anwendergruppen können direkt am Bau Mängelberichte, Korrekturen oder Planungen erstellen und diese in der Cloud speichern.
  • Die Applikation „einfachLohn“ des Business-Software-Spezialisten Sage ermöglicht die professionelle Lohnabrechnung für Unternehmen von einem bis 100 Mitarbeitern. Eine Vielzahl von automatisierten Prozessen und Abläufen sorgt dafür, dass sich auch ohne Lohnkenntnisse eine komplette Lohnabrechnung in wenigen Minuten erstellen lässt.
  • Das „CRM Mobile“ der Tec-Art Group ermöglicht mittels App die Verwaltung und Bearbeitung sämtlicher Geschäfts- und Kommunikationsprozesse eines Unternehmens. Integrierte Push-Dienste stellen dabei den ortsunabhängigen Datenzugriff sicher.
  • CRM ist auch ein Bestandteil der Business-App „easySYS“ des Herstellers iBROWS. Daneben unterstützt die Applikation aber auch die Geschäftsprozesse Auftrag und Faktura, Zeiterfassung, Projektverwaltung und Warenwirtschaft. Die Cloud-Lösung wurde gezielt für kleine Firmen, Selbständige und Startups entwickelt.
  • Mit dem BoxCryptor von Secomba konnte sich schließlich noch eine Security-App unter den Finalisten des Innovationspreises platzieren. Mit Hilfe der Applikation können Unternehmen die Dateien oder sogar komplette Ordner in der Cloud verschlüsseln.

Die Bandbreite der fünf Finalisten des Telekom-Wettbewerbs zeigt damit eindrücklich, dass sich der App-Einsatz im Business-Umfeld nicht mehr auf funktionsarme Insellösungen beschränkt, sondern sich mit mobilen Applikationen inzwischen der gesamte Bereich an Unternehmensanwendungen abdecken lässt.



Was bei der Entwicklung von Business Apps beachtet werden muss

Mit den gestiegenen Anwendungsmöglichkeiten von Business-Apps, sind allerdings auch die Anforderungen an die Entwicklung der Applikationen gestiegen. Das Industrieportal MaschinenMarkt listet dabei in einem aktuellen Beitrag auf, was ein Unternehmen beachten sollte, wenn es um die eigene App geht. Wir haben für Sie die wichtigsten Hinweise zusammengefasst:


1. Welche App ist die richtige?

Während sich native Apps vor allem für rechenintensive Anwendungen eignen, ist für Applikationen, die von einer großen Nutzeranzahl und auf verschiedenen Plattformen eingesetzt wird, eher ein Web-App- bzw. hybrider Ansatz zu empfehlen.


2. Was kostet die App-Entwicklung?

Die Kosten für die Entwicklung einer eigenen App sollten nicht unterschätzt werden. Generell hängt der zu erwartende Kostenaufwand von Faktoren wie dem Funktionsumfang und der eingesetzten Technologie ab. Während einfache GPS-Anwendungen eher günstig zu haben sind, muss für eine professionelle CRM-App durchaus mit einer größeren Summe gerechnet werden.


3. Die Sicherheit im Blick

Gerade wenn Unternehmens-Apps zum Teil auch mit den privaten mobilen Geräten der Mitarbeiter genutzt werden, erhöhen sich die Risiken durch mangelnde IT-Sicherheit. Unternehmen sollten daher die Sicherheit mobiler Endgeräte zentral administrieren und auf den Einsatz eines VPN-Netzwerks zurückgreifen.


4. Haftungsrisiken im Blick behalten

Wie generell beim Software-Einsatz müssen Unternehmen auch bei Apps Haftungsfragen im Auge behalten. Das gilt zum einen für das App-Projekt an sich, das von Anfang an entsprechend zu dokumentieren ist. Zum anderen müssen auch beim Betrieb der App die üblichen Compliance-Vorschriften eingehalten werden.



Der Einsatz von Apps im Unternehmen sollte somit nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Doch ist sich MaschinenMarkt sicher: Apps bieten im produzierenden Gewerbe große Chancen und Potenziale. Unter anderem, weil sich mit Apps auch die Produktivität und die Motivation der Mitarbeiter steigern lasse.