Onlinehandel treibt den Versandhandels-Umsatz an

Der gestiegenen Bedeutung des E-Commerce trägt der Bundesverband des deutschen
Versandhandels (bvh)
seit einiger Zeit schon dadurch Rechnung, dass er bei seinen Branchen-
Updates nicht mehr von Versandhandels-Umsätzen spricht, sondern vom „interaktiven Handel“.
Aber auch innerhalb dieser neuer Perspektive nimmt der Onlinehandel eine immer dominierendere
Rolle ein: So hat der starke Zuwachs der E-Commerce-Umsätze im zurückliegenden Quartal nun dazu
geführt, dass der bvh seine Umsatzprognose für 2012 erneut anhob.



Insgesamt erzielten die Online- und Versandhändler in den Monaten Juli bis September einen Umsatz
von 9,190 Milliarden Euro. Das entspricht einer Steigerung um 13 Prozent. Auf den E-Commerce
entfiel dabei ein Umsatz von 6,745 Milliarden Euro – 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Der E-
Commerce-Anteil an den Versandhandels-Umsätze liegt damit inzwischen bei 73,4 Prozent. Aufgrund
der rasanten Entwicklung im Onlinehandel korrigierte der bvh seine Prognose für den Gesamtumsatz
2012 nun auf 38 Milliarden Euro (plus 11,8 Prozent im Vergleich zu 2011). Ursprünglich war der
Verband von einem Jahresumsatz von 36,5 Milliarden Euro (plus 7,4 Prozent) ausgegangen. Der reine
E-Commerce-Anteil soll gemäß der aktuellen Jahresprognose bei 27,5 Milliarden Euro liegen, was
gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 26,5 Prozent entsprechen würde.


Mode und Technik sind die beliebtesten Warenkategorien

Betrachtet man das Umsatzvolumen der einzelnen Warengruppen im „interaktiven Handel“,
liegt auch im dritten Quartal 2012 der Bereich Bekleidung/Textilien/Schuhe mit insgesamt 3,230
Milliarden Euro klar an erster Stelle. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen gleichauf die
Segmente Bücher, Bild- und Tonträger sowie Unterhaltungselektronik/Elektronikartikel mit jeweils 930 Millionen Euro. Rang vier nehmen im Versandhandel Computer und Zubehörartikel ein (630
Millionen Euro) und auf dem fünften Platz liegt der Bereich Hobby, Sammel- und Freizeitartikel mit
einem Umsatz von 550 Millionen Euro.



Die größten Umsatzsteigerung beobachtete der bvh im Jahresvergleich in der Kategorie
Telekommunikation/Handy/Zubehör. Hier lagen die Erlöse im dritten Quartal um 116,2
über dem Vorjahresniveau. Mit einigem Abstand folgen die Segmente Haushaltswaren und
Haushaltskleinartikel
(plus 54,4 Prozent) sowie Lebensmittel/Delikatessen/Wein mit einem
Umsatzzuwachs von 53,2 Prozent.


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